Jugendseminar 2018 "Have fun und get fit"

                                                    

„Selten haben Gleichgewichtsschulung, Sturzprophylaxe, Aquajogging, Schwimmen, Ausdauer- und Krafttraining so viel Spaß gemacht. Für die einen ist es einfach nur Stand-Up-Paddeling, aber für die anderen war es wohl eine sehr intensive und vielseitige Bewegungseinheit auf und im Zwischenahner Meer.“ So fasste eine Teilnehmerin die Erlebnisse treffend zusammen.

Nachdem wir uns alle am ersten Abend besser kennenlernen durften, startete der erste Tag mit einem verregneten Frühstück in der Unterkunft.
Auf der Fahrt zum Zwischenahner Meer legte der Regen dann auch eine Pause ein. Angekommen am Treffpunkt begann auch schon die erste Herausforderung: Wie komme ich in den Neoprenanzug rein??? Endlich reingekommen ging es nach einer kleinen Grundlageneinführung direkt raus aufs Meer.

Stand up paddeling auf dem Zwischenahner MeerWährend die einen noch von ihrem Board ins Wasser purzelten, hatten die anderen schon ihr Gleichgewicht gefunden und als am Ende alle bereit waren, begann die Tour über das Bad Zwischenahner Meer.
Auf dem Hinweg musste man sich zwar noch entscheiden, ob man nicht ab und zu mal ins durchaus warme Wasser abtauchte, wenn die kleinen Schauer oder der Wind zu frisch wurden. Zur Erwärmung führten wir dann auch ein kleines Rennen durch, bei welchem die weit führende Person kurz vor dem Ziel ein kleines Bad nahm und die Führung dann leider doch noch einbüßen musste. Der Rückweg gestaltet sich dank Gegenströmung und Gegenwind zu einer kleinen Herausforderung, welche wir alle mit viel Freude erfolgreich meisterten.

DehnungsübungenAm Nachmittag fand dann noch ein informativer Austausch zum Thema Dehnung statt, der dank der Physiotherapeutin Susi auch gleich in der Praxis erprobt wurde. Am Ende des Trainings stellten alle zum wiederholten Male fest, dass Bewegung und Spaß durchaus Hand in Hand gehen.

Beim Disc-Golf ging es dann um Geschick, Technik und Bewegung für jeden, die auch noch richtig Spaß macht. In einem kleinen Wettbewerb konnte dann jeder zeigen wie viel Nerven man besitzt.
Gegen Ende lief es bei allen schon sehr gut und man hatte das Gefühl, dass die Disc nicht nur machen, was sie wollen. Doch ab und an hätte man ihnen durchaus ein Eigenleben unterstellt: Vom „Dackeltöter“ (sehr flacher Wurf über den Rasen) bis zum „Mövenkiller“ war alles dabei! Zum Schluss war es auch egal welches Team die wenigsten Würfe hatte und viele haben eine neue Sportart für sich entdeckt.
Irgendwann hieß es wieder Abschied nehmen und es ist klar, dass wir uns im nächsten Jahr wieder treffen!

© Marion, Ines, Jessica und Steffen; August 2018 

Hier waren Nerven gefragt - das Disc Golfen war wirklich nicht einfach