Jugendseminar am 23.10. - 25.10.2015 in Bad Eilsen/Luhden

unter dem Motto:

"eat fresh and make yourself better"

Kennt das nicht jeder? Die kleinen Denkfehler und Versprecher? Uns bescherten die Variationen des Ortsnamen Luhden jede Menge Spaß. Unsere emanzipierte Eule sprach meist, wenn es um den Ort ging, von Lu(h)dern und während des ersten Abend entstanden dann noch weitere Wortspiele wie: „schon vom letzten Lu(h)den gehört“ oder „heißen die Einwohner Lu(h)der?“.

Während des gemeinsamen Essen lernten wir uns alle besser kennen und tauschten uns rege aus. Dafür möchten wir uns bei dieser Gelegenheit auch noch bei der lieben „Mira“ bedanken, welche für uns Ihre Öffnungszeiten verlängert hat.

Auch beim Frühstück setzte sich die herzliche und heitere Atmosphäre fort. Anschließend fuhren wir in das Reha Zentrum (der Deutschen Rentenversicherung Hannover-Braunschweig) nach Bad Eilsen.

Dort begrüßte uns die Klinikleiterin Frau Dr. med. Ehlebracht-König mit einem kleinen Vortrag über die Erkrankung Morbus Bechterew. Sie fesselte uns mit Ihren Worten so sehr, dass zum Schluss ein Dialog zwischen allen Teilnehmern entstand. Nach einer kurzen Kaffeepause übernahm die Diätassistentin Frau Sander das Wort und schaffte es die lockere Atmosphäre fortzusetzen, trotz der vielen Theorie zum Thema Ernährung bei rheumatischen Erkrankungen.

Im Anschluss besuchten wir mit unserem Physiotherapeuten Lothar Söder die Kältekammer.

Besuch der Kältekammer

Das Aufwärmprogramm war nicht wie üblich Sport, sondern gemeinsames Kochen. Schließlich wollten wir die Theorie auch gleich in die Praxis umsetzen. Frau Sander hat ein abwechslungsreiches 4-Gänge-Menü für uns vorbereitet. Nach einer kurzen Einweisung ging es dann auch gleich ran an den Speck. Wir hatten alle sehr viel Spaß und halfen uns gegenseitig. So hat fast jeder an jedem Menü mitgewirkt. Und das hat man auch schmecken können! Nach dem Essen stand dann noch aufräumen und abwaschen an. Die Stimmung war so unbeschreiblich gut, dass wir uns sogar um die Arbeit freundlich gestritten haben. Zur Belohnung gab es im Anschluss eine Kaffeepause.

In der Küche
Es schmeckt
Abwaschen muss man auch

Obwohl bis zum Abendessen Freizeit vorgesehen war, blieben alle in der Gruppe zusammen. Wir haben uns rege über „Gott und die Welt“ unterhalten. Klar, dass das Ganze auch mit viel Lachen verbunden war.

Nach einem Snack ging es am Abend auf die Bowlingbahn. Unsere hervorragende Stimmung setzte sich fort und infizierte sogar unseren Landesvorsitzenden Rüdiger Schmidt. Erstaunt über die gute Stimmung verbrachte er viel Zeit mit uns und wurde sofort in die Gemeinschaft eingeschlossen.  Nachdem wir mit dem Personal die Tür abgeschlossen haben, entschlossen wir uns einfach im Hotel unsere Gespräche fortzusetzen. Dabei entdeckten wir das alt bewährte Spiel Wahrheit oder Pflicht als App und probierten es sofort in geselliger Runde aus. Der gemütliche Scharm des Hotels „Alte Schule“ in Luhden, mit dem sehr freundlichem Personal, ergänzte perfekt unsere gute Laune und gab uns kurzfristig ein Hauch von Heimat.

Ein hoch auf die Zeitumstellung. Dank der Stunde mehr Schlaf endete der Abend statt um vier, um drei Uhr morgens. Wer denkt, beim Frühstück am Sonntagmorgen herrschte Stille, der täuscht sich. Frisch gestärkt ging es dann zum sportlichen Teil des Programms über.

Zu Beginn eroberten wir die Kletterwand. Lothar sagt zwar er sei schon Rentner, aber keiner mochte es glauben. Er machte alle Übungen selber vor und korrigierte uns bei kleineren Fehlern. Seine jugendliche Art sorgte für sehr viel „Spiel, Spaß und Spannung“. Eigentlich sollte es nach dem Klettern eine kleine Erfrischung geben, das einzige Problem: wir  entdeckten die Bälle in der Turnhalle. Also gab es spontan zwei kleine Spielchen. Danach hatten wir alle Durst, also stärkten wir uns mit Getränken und Obst. Während des „Smalltalks“ kamen viele Fragen zur Atemgymnastik auf. Daraufhin gab es kurzentschlossen eine lockere Theorieeinheit von Lothar Söder mit dem etwas in die Jahre gekommenen Schorsch. Von der Theorie zur Praxis erläuterte Lothar uns einige Übungen, welche wir auch selbst zu Hause fortführen können.

Schließlich hieß es nach einem sehr ausgedehnten Mittagessen leider doch Abschied nehmen.

Wir umarmten uns gegenseitig sehr herzlich und innig um auf Wiedersehen zu sagen.

Abschließend sagen wir Danke an den Landesverband, die Mitarbeiter des Reha Zentrums Bad Eilsen und Lothar Söder für die ausgezeichnete Organisation und den reibungslosen Ablauf des Seminars!!!

Fortsetzung folgt…

 

 

© Sandra, Jessica und Steffen; Oktober 2015