Mein Darm, mein Bechti und ich

Mein Darm, mein Bechti und ich

„Oooh“ wie war das schön!

Bei allerbestem Sommerwetter trafen wir uns in Papenburg in der Historisch-ökologischen Bildungs-stätte zu unserem diesjährigen Frauenseminar, wovon einige von uns bei einer Anreise von z.T. sogar 300 km mit den in Niedersachsen begonnenen Sommerferien zu kämpfen hatten. Nach dem Abendessen konnten Petra und Margret dann alle Teilnehmer begrüßen, so dass dann Kathrin nach der Vorstellungsrunde mit dem ersten Programmpunkt und zwar der Modulschulung I („Selbstverständnis + Identität“) den Abend gestaltete.
Nach einem regen Austausch hatten wir dann vor Einbruch der Dunkelheit nach dem Ende des offiziellen Teils noch die Gelegenheit die nähere Umgebung zu erkunden, bevor wir alle redlich erschöpft in die Kissen sanken.

Prof. Dr. Mayet bei seinem Vortrag

Am Samstag wusste uns Prof. Dr. Mayet, Leitender Arzt der Rheumatologie am Zentrum für Innere Medizin des Nordwest-Krankenhauses in Sanderbusch zum diesjährigen Thema mit seinem spannenden Vortrag zu begeistern u.a. über die Differenzierung der entzündlichen Darmerkrankungen, die Bedeutung Mikrobiom (Gesamtheit aller den Menschen oder andere Lebewesen besiedelnden Mikroorganismen lt. Wikipedia) und in diesem Zusammenhang speziell die Darmbakterien (Darmflora) für die Stoffwechselprozesse, Wechselwirkungen bei Entzündung und rheumatischer Aktivität etc. Auch auf die Wichtigkeit einer ausgewogenen Ernährung wurde noch einmal hingewiesen und dass wenn man wieder lernt auf seinen Körper zu hören im Alter fitter sein kann als der Normalbürger.

Unser Karate-Trainer beim Zeigen der Übungen

Nach einer kurzen Kaffeepause starteten wir dann höchst motiviert zur „Selbstverteidigung“, was den Karate-Trainer ganz schön forderte. Er brachte uns jedoch gekonnt dazu, dem „Gegner“ energisch entgegenzutreten und in die Schranken zu weisen. Hier bedarf es sicher noch einiger Übung, bis das Gelernte in einer realen Situation angewandt wird. Vielen Dank aber für die Anregung, dies war eine tolle Erfahrung.

Meyer-Werft-Gelände

Als weiteres Highlight hatten wir noch den Besuch der Meyer-Werft auf dem Programm. Riesig, mega, gigantisch, imposant…. beschreibt kaum die Dimension der dort gebauten Luxusliner. Sehr kurzweilig gestaltete sich die Führung und auch die Einblicke in die verschiedenen Kabinen ließen Urlaubssehnsüchte erwachen.
Wir kamen kaum aus dem Staunen heraus und gefüttert mit Zahlen, Daten, Fakten über den Werdegang der Werft, die bereits gebauten Schiffe und die erforderliche Logistik endete der Rundgang mit einem letzten Blick über das weitläufige Gelände.
Hungrig enterten wir danach die Mensa in der Bildungsstätte um kurze Zeit später wieder aufzubrechen und eine Stippvisite im Stadtzentrum und dem wunderschönen Arkadenhaus zu machen. Hier wurden diejenigen fündig, die neben den schönen Eindrücken, Fach-Informationen und neuen Erfahrungen auch etwas zum Anfassen mit nach Hause nehmen wollten.

Beckenbodentraining mit Frau Matschke

Am Sonntag hatte wieder jemand an der Uhr gedreht. Das Beckenboden-Training mit der Sport- und Gymnastiklehrerin Frau Matschke war äußerst gelungen. Gerne haben wir die Zeit überzogen und die Kaffeepause gekürzt um dann in der Feedbackrunde die Eindrücke des Seminars noch einmal sacken zu lassen.

Wie auch in allen Frauenseminaren bisher haben Petra und Margret alles super vorbereitet, die Unterkunft vorab besichtigt, die Themen aufeinander abgestimmt, den Ablauf geplant, die Referenten sorgsam ausgewählt und bestes Wetter bestellt.
Wir brauchten nur noch Motivation und gute Laune mitzubringen. Danke dafür und für die Möglichkeit, bestehende Freundschaften zu vertiefen, sich mal wieder auszutauschen und auch neue Bekanntschaften zu knüpfen.

…Wir sehen uns im nächsten Jahr…

Inge Weinert