Morbus Bechterew mit Antioxidantien in Schach halten - Rüdiger Schmidt bei den Ernährungs-Docs

"Ernährungs-Docs" mit Doc Fleck und Rüdiger Schmidt
www.ndr.de

Am 12. Februar 2018 wurde beim NDR die Sendung "Die Ernährungs-Docs" mit Rüdiger Schmidt, unserem Landesvorsitzenden, ausgestrahlt. Er berichtet darin, wie die effiziente Umstellung seiner Ernährung sein Leben verbessert hat. Endlich kann er wieder besser schlafen, hat weniger Schmerzen und hat einige Kilos verloren.

Wer die Sendung verpasst hat, kann sie beim NDR in der Mediathek anschauen oder auf diesen Link klicken.

 

 

 

 

Damit der Morbus Bechterew uns nicht „krumm“ kriegt - Rheumasymposium 2018

Moderatorin Vera Cordes

Am 5. Mai 2018 fand in Bad Pyrmont ein Rheumasymposium zum 8. Internationalen Morbus-Bechterew-Tag statt. In Kooperation mit dem Staatsbad Pyrmont lud die Deutsche Vereinigung Morbus-Bechterew Landesverband Niedersachsen e. V. Betroffene, Angehörige und Interessierte zu informativen Fachvorträgen rund um das Thema „Rheumatische Erkrankungen“ ein. 

Durch die Veranstaltung wurden die Besucher von der Moderatorin und Schirmherrin der Veranstaltung, Frau Vera Cordes (TV-Moderatorin und Medizinjournalistin des Gesundheitsmagazins „Visite“, NDR-Hamburg) geleitet.

Rund 600 Interessierte aus ganz Deutschland und der Schweiz, die den Weg in das vollbesetzte Konzerthaus nach Bad Pyrmont fanden, konnte der Vorsitzende des DVMB Landesverbandes, Rüdiger Schmidt zu dieser Veranstaltung begrüßen. Schmidt ist seit 13 Jahren Vorsitzender des Landesverbandes der DVMB und betonte in seiner Eröffnungsrede die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Staatsbad Pyrmont.
Interessante Plenarvorträge, die mit dem Fokus auf aktuelle Entwicklungen, Diagnosen und Therapien beim Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans) gerichtet waren, erwarteten die Besucher. Vier Fachvorträge standen auf dem Programm des Rheumasymposiums, die ganz unterschiedliche Aspekte rund um das Thema „Rheuma“ beleuchteten.

Zu Beginn sprach Dr. med. Anna Maier, Oberärztin am St. Josef Stift, Sendenhorst, über die Zusammenhänge von Rheuma und Herzerkrankungen.
Prof. Dr. Jens Gert Kuipers, Chefarzt der Klinik für internistische Rheumatologie am Rotes-Kreuz-Krankenhaus Bremen, ging in seinem Referat „Spondyloarthritis - aktuelle Aspekte der Diagnostik und Therapie“ auf neueste Erkenntnisse in der Rheumatologie ein.
Prof. Dr. Ralf Kreikebohm, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover, sprach zu dem Thema „Rehabilitation in der schönen, neuen Arbeitswelt“. Hier zeigte er u.a. den Weg zur Beantragung einer medizinischen Reha- Maßnahme auf.

Anschließend sprach Frau Dr. med. Anne Fleck, kurz „Doc Fleck“, bekannt durch die NDR „Ernährungs-Docs“, in ihrem Vortrag „Innovative Ernährungsmedizin bei Rheuma“ über Möglichkeiten und Wege zur Ernährung bei rheumatischen Erkrankungen.

Nach der MittagSport im Kurparkspause wurde die Veranstaltung durch eine willkommene Abwechslung mit interaktiven Workshops, von Nordic Walking und Yoga bis zu einer Führung durch den Palmengarten im Kurpark, fortgesetzt.
Mit interessanten Impulsvorträgen stellte sich anschließend das „Rheumanetz Weserbergland/Bad Pyrmont“ vor. Dr. Michael Schwarz-Eywill aus der Fürstenhof-Klinik riet in seinem Vortrag „Sport & Ernährung – Die Mischung macht`s“, trotz der Erkrankung sich der sportlichen Bewegung zu stellen. Auch Christian Hinz, Chefarzt der Fürstenhof-Klinik und Facharzt für Orthopädie betonte die Bewegung bei rheumatischen Erkrankungen. Natürliche Heilmittel und deren Anwendung waren das Thema von Dr. Martin Gehlen, Rheumatologie-Chefarzt der Fürstenhof-Klinik. Prof. Dr. Christoph von Schulze Pellengahr, Orthopädie-Chefarzt am Bathildiskrankenhaus berichtete über die Technik und den Einsatz von künstlichem Gelenkersatz. Ein kleines Wörterbuch: „Arzt - Patient“ wurde zum Abschluss von Dr. Florian Urbanek aus der m&i-Fachklinik vorgestellt.

Zu einer Abschlussdiskussion mit den Experten waren alle Teilnehmer in den Plenarsaal eingeladen. Hier hatten sie ca. 30 Minuten die Möglichkeit, Fragen an die Experten zu stellen.

Abschließendes Urteil aller Teilnehmer war: „Eine superlative Veranstaltung mit außerordentlichen, fachlich fundierten Vorträgen – alles rundherum gelungen“.
Der Landesvorsitzende bedankte sich auch bei der AOK Niedersachsen, dem DVMB Bundesverband, der DVMB-Stiftung, der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover und bei den Pharmafirmen für die finanzielle Unterstützung, ohne die das Ganze finanziell nicht zu bewältigen gewesen wäre.

Frage und Antwort-Runde

Rheumasymposium 05. Mai 2018 Bad Pyrmont

Pressearbeit in der DVMB - Gruppensprecherseminar 2018

Im Rahmen des Gruppensprechseminars durfte natürlich auch das obligatorische Gruppenbild nicht fehlen, hier anhand der vorher besprochenen Vorgehensweise.

„Pressearbeit für Leitungsteams der örtlichen DVMB Gruppen“ lautete das Hauptthema des diesjährigen Gruppensprecherseminars in Walsrode.

Damit die Kasse richtig klingelt! Zur Verarbeitung, Verwaltung und Abrechnung der Verordnungen wurde den Teilnehmern am Freitag ein neues Abrechnungsprogramm vorgestellt. Ob es die Ideallösung ist, wird noch geprüft.

Egal, ob kleiner oder großer Verein
Um den Bekanntheitsgrad eines Vereins zu verbreiten, Spenden zu erhalten, Ehrenamtliche zu gewinnen und vieles mehr, muss man sich bekannt machen. Wie kann das gelingen? Wie wird man mit seinem Anliegen in die Presse aufgenommen? Darüber und vieles mehr hat die Referentin Nadine Hartmann (Journalistin) referiert. Ausgehend von den eigenen konkreten Erfahrungen der Teilnehmer wurde im Workshop erarbeitet, was Pressearbeit bedeutet, welcher Logik Pressearbeit und die Arbeit von Journalisten folgt und wie man die Pressearbeit in der eigenen Gruppe sinnvoll integrieren und gestalten kann, war das Thema am Samstag. Dazu wurde anhand von Textbeispielen gemeinsam, welches Wissen, welche Informationen und welche Instrumente für die strategisch aufgestellte Pressearbeit benötigt wird, um diese in der eigenen Gruppe auf-und/oder auszubauen.
Herausgestellt wurde, dass eine Pressemitteilung inhaltlich überzeugen muss - angemessene Form und Sprache, strukturierter und folgbarer Aufbau sind nur einige Punkte die zu beachten sind. Die Maske für die Pressemitteilung muss immer gleich aussehen, damit ein hoher Wiedererkennungswert gewährleistet ist.

Die Pressefotografie wurde in Teil 2 des Workshops behandelt. Wer bei der PR-Arbeit seine Inhalte auch optisch perfekt präsentiert, hat deutlich bessere Chancen, von Redakteuren beachtet, das heißt veröffentlicht zu werden. Je besser die Fotos sind und je besser die Fotos aufbereitet sind, umso weniger Arbeit haben die oft stressgeplagten Redaktionen – damit erhöht sich automatisch die Wahrscheinlichkeit einer Veröffentlichung.

Das richtige Motiv
Anbieten sollte man abwechslungsreiche und kreative Bilder. Bei den Aufnahmen auf einen neutralen Hintergrund und das Erscheinungsbild der Personen achten. Beides muss dem angestrebten Image entsprechen. Jedes Motiv so oft aufnehmen, bis man sicher ist, dass es wirklich gelungen ist. So vermeidet man gerade bei Gruppenfotos geschlossene Augen und unvorteilhafte Darstellungen.

Die richtige Auflösung der Bilddateien
Es gilt: 300 dpi für Printmedien, 72 dpi für Onlinemedien.

Die Bildrechte
Abzuklären ist, wer die Rechte an den Fotos hat. Es ist klarzustellen, dass diese Rechte bei Veröffentlichung genannt werden müssen.

Praktische Übung
Fotos machen und Bilder auswählen wurden in die Praxis umgesetzt. Es war erstaunlich welche Vielfalt von aussagekräftigen Fotos dabei entstanden sind. Bilder sollen den Text ergänzen und den Leser einfangen. Bildunterschriften sollen nicht nur erklären, was auf dem Bild zu sehen ist, sondern in ganzen Sätzen zusätzliche Informationen liefern.

Diskussionsrunde
Für den dritten Teil, die Diskussionsrunde ein Exkurs zum Presserecht und was die Recherche erlaubt konnte aus Zeitgründen nur am Rande erwähnt werden. Abschließend wurden die Resultate von der Referentin zusammengefasst und zu einem positiven Abschluss gebracht. Mit einem kräftigen Applaus für Nadine Hartmann verabschiedeten sich die Teilnehmer. Text: Uwe Schicke

Mitglieder-/Delegiertenversammlung 2018 in Walsrode

Fast schon traditionsmäßig fand auch in diesem Jahr unsere Mitglieder-/Delegiertenversammlung im CCV in Walsrode am 17. März statt.

Um irgendwann einen eigenen DVMB-Wald zu haben war die Baumpflanzaktion Pflicht.

Danach nahm Rüdiger Schmidt die Ehrung verdienter MItglieder vor.

mehr...

Die obligatorische Baumpflanzaktion macht bald einen kleinen DVMB-Wald aus der Fläche hinter dem Veranstaltungscenter.
Teilnehmer der Mitglieder-/Delegiertenversammlung 2018 lauschen gespannt den Vorträgen.
Rüdiger Schmidt, der Landesvorsitzende beim Verlesen des Geschäftsberichtes

Zusammenarbeit der Landesverbände

Vorstand Niedersachsen mit Kassenprüfern und unseren Gästen aus NRW, Hessen, Schleswig Holstein und Hamburg

Am Wochenende 09.-11.02.2018 trafen wir uns turnusmäßig zur großen Vorstandssitzung mit Kassenprüfung, diesmal in Bad Pyrmont.
Diese Sitzung sollte eine ganz besondere werden, versprachen schon die vielen Gäste eine anspruchsvolle und interessante Zusammenkunft.

Dieses Treffen stand ganz unter der Überschrift: Zusammenarbeit.
Nicht nur in unserem eigenen Landesverband steht Zusammenarbeit ganz oben auf der Agenda. Wir haben uns auch gedacht: warum soll jeder LV für sich alleine werkeln? Wäre es zusammen nicht viel einfacher, gebündelter? Also haben wir Vertreter aus den Landesverbänden NRW, Hessen, Schleswig Holstein und Hamburg ins mondäne Bad Pyrmont eingeladen. Neben den Landesverbandsgästen waren auch Herr Fischer, Kurdirektor von Bad Pyrmont, Herr Dr. Gehlen von der Klinik "Der Fürstenhof" aus Bad Pyrmont und ärztlicher Berater des LV und Nadine Hartmann, Journalistin, zu Gast.
So konnten wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, wir konnten uns selbst zusammen mit allen anderen vom Fortschritt der Vorbereitungen für das Rheumasymposium überzeugen und gleichzeitig mit den anderen Vertretern der Landesverbände über die mögliche Zusammenarbeit beraten. Themen waren da unter anderem:

  • Datenschutz
  • Mitgliederschwund
  • gemeinsame Versicherungen?
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • neue Broschüre "Handreichung für Hausärzte" gemeinsam mit Dr. Gehlen
  • und viele weitere

Wir haben bei dieser Sitzung deutlich gemacht, dass wir zusammen viel mehr erreichen können als allein, da alle Landesverbände ähnliche Probleme haben. Es wird nicht die letzte Zusammenkunft in diesem Jahr bleiben, das nächste Treffen ist schon in Arbeit.