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2. Gruppe - "Bewegen, Entspannen und Gestalten" - 2021

Erstellt von Christine Ruby |

2. Gruppe vom 01. - 03.10..2021

im Bildungshaus Zeppelin & Steinberg in Goslar

„Bewegen, Entspannen und Gestalten“

 

Unser diesjähriges Frauenseminar führte uns in die Stadt Goslar in die herrliche Natur des wunderschönen Harzes.
In dem Bildungshaus Zeppelin & Steinberg wurden zuerst die Zimmer bezogen und nach einer Tasse Kaffee begrüßte Margret die Teilnehmerinnen.
Margret startete eine Vorstellungsrunde, da auch einige Seminar- Neulinge dabei waren. Es lag sofort eine freundschaftliche Atmosphäre in der Luft und wir freuten uns gemeinsam auf das bevorstehende Wochenende.
Dann ging es los mit dem ersten Informationsbeitrag von Herrn Gummert vom Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie – Außenstelle Braunschweig.
Das Thema war die Beantragung eines Schwerbehindertenausweises nach dem SGB Buch IX.
Herr Gummert informierte uns, wie der Antrag auszufüllen ist und wo er beantragt werden kann. Dass Personen, deren Gesundheitszustand aufgrund von physischen und psychischen Beeinträchtigungen vom alterstypischen Zustand abweichen, einen Anspruch haben auf einen Schwerbehindertenausweis. Außerdem gab es eine rege Beteiligung und Diskussion bei dem Thema Schwerbehinderung rund um die Arbeitswelt. Dort konnte der Referent einige Tricks und Kniffe erläutern und Fehlinformationen beseitigen. 
Abends teilten wir in gemütlicher Runde unsere Erfahrungen aus dem Alltag und lernten uns dadurch besser kennen.   

Der zweite Seminartag begann nach dem Frühstück mit Bewegungsübungen unter Anleitung des Physiotherapeuten Tobias, genannt „Sir Tobi“.
Danach gab einen sehr innovativen Ärztlicher Vortrag“ Morbus Bechterew aus Sicht der operativen Medizin“ von Dr. Carlo Morgenroth aus der Asklepios Kliniken Schildautal in Seesen.  Dr. Morgenroth erzählte uns, dass selten bei Morbus Bechterew ein operativer Eingriff notwendig sei. Je nach Schweregrad der Erkrankung sind angepasste Therapien mit physikalischen Anwendungen und gezielten Übungen wichtig. Anhand von MRT und CT Bildern wurden uns die schweren Verläufe erläutert.  Während des Vortrages hat Herr Dr. Morgenroth unsere Fragen beantworten können.
Nach dem Mittagessen ging es an das Kreative Gestalten. Es wurden mit Perlen u.a. Ketten, Ohrringe oder Anhänger unter Anleitung von Regina und Nicole gebastelt. Bei einer Morbus Bechterew Erkrankung sind oft die peripheren Gelenke wie u.a. die Fingergelenke betroffen. Durch die gestörte Feinmotorik einen Nylonfaden mit den Perlen zu verbinden, fand ich sehr anstrengend, aber auch herausfordernd.
Unser Nachmittagsausflug ging in die Stadt Goslar. Bei einer einstündigen Fahrt mit der Bimmelbahn erzählte uns Herr Krause viel Beeindruckendes von der 1000-jährigen Stadtgeschichte.
Unser Abendessen fand im Pizza- und Steakhaus Schiefer statt. Zum Abschluss gab es noch ein Eis auf die Hand und wir machten uns satt und zufrieden wieder auf dem Weg ins Bildungshaus Zeppelin.
Bis spät in die Nacht wurde noch an unseren Ketten und Anhängern gebastelt.

Am Sonntagmorgen ging es früh sportlich weiter mit Feldenkrais. Das Bewusstsein durch Bewegung wurde uns von der Heilpraktikerin und Feldenkrais Lehrerin, Gaia Gabriela Hofmann, nähergebracht. Gaia erzählte uns, dass bei Feldenkrais nicht die Bewältigung von Schmerz im Vordergrund steht, sondern die Verbesserung der Beweglichkeit. Die Teilnehmer liegen auf der Matte, der Dozent sitzt oder steht. Er gibt dir Aufforderungen, in sich selbst hineinzuhorchen und zu fühlen. Nach einer Sitzung sollte man sich entspannt, aber nicht müde und gestärkt zu gleich fühlen. Dies gelang nicht allen Frauen gleich gut.
Nach einer kurzen Kaffeepause war dann wieder Aktivität gefragt. Qigong hieß das Zauberwort mit unserem Therapeuten „Sir Tobi“ aus Goslar. Speziell für Patienten, die an Nacken, Schulter- und Kreuzschmerzen leiden, können tägliche Bewegungsübungen mit Qigong helfen. Durch Konzentration auf das, was gerade an Bewegung möglich ist, wird die aktuelle Verfassung in den Mittelpunkt gerückt. Das ins Wanken geratene Gleichgewicht wird wieder stabilisiert.  
Nach dem Mittagessen gab es eine Feedback Runde. Alle Teilnehmerinnen zogen ein positives Resümee und sprachen von einer rundum gelungenen Veranstaltung. Auch das freundschaftliche Miteinander mit viel Spaß und intensiven Gesprächen wurde hervorgehoben, ebenso wie die gute Organisation von unserer lieben Margret. Wir freuen uns auf das nächste Frauenseminar im Jahre 2022!!!  
Ein Bericht von
Christine Ruby
DVMB  - LV NDS – Gruppe Burgdorf

 

Das Seminar wurde gefördert von der

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