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1. Gruppe - "Bewegen, Entspannen und Gestalten" - 2021

Erstellt von Inge Weinert |

1. Gruppe vom 17.09. – 19.09.2021

im Bildungshaus Zeppelin & Steinberg in Goslar

„Bewegen, Entspannen und Gestalten“

 

Das lange Warten hat sich gelohnt, endlich konnten wir vom 17.09.-19.09.2021 ein erstes Frauenseminar unter der Leitung von Margret Oelmann durchführen. Das diesjährige Seminar im Bildungshaus Zeppelin in Goslar stand unter dem Motto „Bewegen, Entspannen und Gestalten“, wobei unter den gegebenen Corona-Bedingungen auch etwas Kreativität und Nachsicht mit den Örtlichkeiten gefordert war, auch musste das Seminar in zwei Blöcke mit jeweils 15 Teilnehmerinnen geteilt werden, der zweite Block ist für den 01.10.-03.10.2021 vorgesehen.

Der Freitag begann mit der Begrüßungsrunde im Seminarraum, Bekanntgabe der örtlichen Coronaregeln, einem zeitlich sehr knapp bemessenen Abendessen um danach in einen regen Erfahrungsaustausch zum Thema Arbeitswelt und Rheuma einzusteigen, einem sehr interessanten Projekt der Oldenburger Arbeitsgruppe, welches von Martina Miosga vorgestellt wurde. Hierzu stellte sie zunächst die Ziele der Arbeitsgruppe kurz vor mit der Fokussierung der Arbeit auf berufstätige Mitglieder und entsprechend Themen der Berufstätigen wie berufliche Umorientierung, Krankheit und Karriere, Reha beantragen, Sag ich’s? Chronisch krank im Job uvm. Ohne Ausnahme waren alle Teilnehmerinnen von dem Projekt sehr angetan und es konnten viele Ideen und Anregungen gesammelt werden, die in die weitere Planung einfließen können.  

Am Samstag verstand es Tobias Marquardt, Physiotherapeut der Gruppe Goslar, uns mit einer Bewegungseinheit auf Trapp zu bringen, um dann dem folgenden Vortrag „Morbus Bechterew aus Sicht der operativen Medizin“ von Dr. Olaf Alberti, Facharzt für Neurochirurgie und Oberarzt an der Neurochirurgischen Klinik der Asklepios Klinik Schildautal in Seesen volle Aufmerksamkeit schenken zu können. Zahlreiche bildliche Darstellungen machten es sehr anschaulich und gut verständlich. Spinale Engen, Bandscheibenvorfälle, Wirbelfrakturen auch durch Osteoporose und die entsprechenden Therapiemöglichkeiten waren nur einige Themen, die behandelt wurden. Besonders beeindruckt hat uns die Demonstration an einem Bambusstab, vermeintlich nur angebrochen und äußerlich intakt und doch bei der kleinsten Belastung abgebrochen wie ein Strohhalm – da mag man nicht hören, dass die Bechti-Wirbelsäule einem Bambusstab gleicht…..
Am Nachmittag hatte Gerlinde Koch für uns zur Unterstützung der Beweglichkeit der Finger sich einige nette Sachen ausgedacht und vorbereitet. Perlen aus Papier gerollt, Sterne aus Teebeutel-Verpackungen und Rosen aus Blättern forderten schon die Geschicklichkeit und auch unsere Geduld. Belohnt haben wir uns danach mit einer sehr informativen Stadtrundfahrt mit der Bimmelbahn mit Erläuterungen zur Stadtgeschichte und anschließend leckerem Abendessen im „Schiefer“. Gut gestärkt ließen wir dann den Abend mit einer weiteren Bastelrunde ausklingen.

Eine große Portion Bewegung erwartete uns dann am Sonntag, nach dem Packen, Betten abziehen und Koffer die Treppen heruntertragen starteten wir mit Feldenkrais „Bewusstheit durch Bewegung“ mit der Heilpraktikerin und Feldenkraislehrerin Frau Hofmann und anschließend einer Qigong-Einheit mit Tobias.
Viel zu schnell wie immer endete dann auch dieses Seminar mit einem gemeinsamen Essen und dickem Lob an Margret, wie sie allen Widrigkeiten zum Trotz ein tolles Seminar auf die Beine gestellt hat.
Recht herzlichen Dank auch an alle Referenten, vor allem Martina Miosga, Gerlinde Koch, an Sonja der Gruppe Goslar für den Fahrdienst und die kleinen Aufmerksamkeiten sowie der KKH, welche durch ihre Förderung das Seminar erst möglich gemacht hat.

Eins ist schon mal klar – wir sehen uns im nächsten Jahr


Ein Beitrag von

 Inge Weinert
 DVMB -LV NDS – Gruppensprecherin der Gruppe Seesen

 

Das Seminar wird gefördert von der

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Teilnehmerinnen der Gruppe 1