Frauennetzwerk in unserem Landesverband

Petra Furmanowski

Kontaktadresse

Petra Furmanowski
38300 Wolfenbüttel
Tel: 05331 855670
E-Mail: frauennetzwerk(at)dvmb-nds.de


Frauen sind anders krank. Frauen mit Morbus Bechterew haben das schon erleben müssen. Bei Frauen dauert es immer noch auffallend lange, bis die Diagnose Morbus Bechterew gestellt wird. Gerade die schönste und aktivste Zeit ihres Lebens, die Zeit der Familienplanung und -gründung muss sie sich mit Schmerzen, Ungewissheit und Ängsten herumquälen. Wenn dann endlich die Diagnose steht, denkt die Frau wieder nicht nur an sich, sondern ihre größte Sorge ist: Gebe ich die Erkrankung weiter und kann ich mir überhaupt eine Schwangerschaft und Mutterschaft zumuten nach den vielen Medikamenten?

Ein Umdenken hat stattgefunden. Die Frauen wollen auf der Basis guter und umfassender Informationen eine aktive Haltung bei der Behandlung und Bewältigung ihrer Krankheit einnehmen.

Das hat die Frauen im Bundesvorstand der DVMB bewogen, zur Selbsthilfe zu greifen und ein Beratungsnetz bundesweit einzurichten:

Informationen ermöglichen Selbstsicherheit sowohl für die Morbus-Bechterew-Patientin als auch für den Partner, die Freunde und das Umfeld. Gemeinsamkeit führt aus Resignation und Isolation.

Bereits beim ersten Auftauchen von Problemen kann die Frau sich schnell kurzschließen mit der nächstmöglichen Gesprächspartnerin aus dem Informationsnetz auf direktem und kurzem Wege.

Die Hauptknotenpunkte bilden je eine Ansprechpartnerin aus dem jeweiligen Landesverband. Für junge Morbus Bechterew-Patientinnen haben wir noch zusätzlich eine Ansprechpartnerin.

Einmal im Jahr treffen wir uns zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung. Wir werden geschult, um konkrete Hilfe jeder an Morbus Bechterew erkrankten Frau zu geben dort, wo sie lebt.

Das Frauenberatungsnetz will:

  • Anreize zu Hilfe und Selbsthilfe bei Frauen mit Morbus Bechterew geben,
  • an konkreten Projekten unterstützend und beratend mitwirken und möglichst viele Frauen einbeziehen und beteiligen,
  • Kontakte zu Fachleuten aus den Bereichen Rheumatologie, Gynäkologie, Psychologie, Physiotherapie und Soziales herstellen,
  • mit Krankenkassen und Rehabilitationseinrichtungen vor Ort zusammenarbeiten,
  • Seminare zur Krankheitsbewältigung veranstalten,
  • Vorträge zu frauenspezifischen Fragestellungen stattfinden lassen,
  • die Öffentlichkeit über die Krankheit Morbus Bechterew und Frauen aufklären,
  • Kontakte zu Sponsoren herstellen.
  • Das DVMB-Frauennetzwerk arbeitet aktiv im Arbeitskreis „Frauen mit Behinderung und chronischer Erkrankung“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte e.V. (BAGH) mit.

   

 

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